BTSV – Düsseldorf

 

 Eintracht Braunschweig – Fortuna Düsseldorf

10.05.2009, 3.Liga, Eintracht-Stadion, Endstand: 5:5

Ein unglaubliches Spiel war das. Nach viermaligem Rückstand und zwei verschossenen Elfmetern der Gastgeber rettet der kurz vor Schluss erst eingewechselte Fait-Florian Banser wenigstens einen Punkt gegen den Aufstiegsaspiranten. Ich hoffe, dieser Video-Link ist unbedenklich, denn Worte können nicht wirklich beschreiben, was da eigentlich los war…

facebooktwittermail

Düsseldorf – BTSV

 

 Fortuna Düsseldorf – Eintracht Braunschweig

11.11.2007, Regionalliga Nord, LTU Arena, Endstand: 1:1

Düsseldorf Pünktlich zum Sessionsauftakt der Karnevalisten ging es mit dem Zug nach Düsseldorf. Einige Eintracht-Fans hatten dies auch zum Anlass genommen, um in verschiedenen Kostümen die Reise anzutreten – ja, wir sind nunmal die Karnevalshochburg im Norden. Mir war aufgrund der prekären Tabellensituation in der sich unser BTSV befand aber nur bedingt nach feiern zumute und das anstehende Spiel in der Düsseldorfer Arena auch zu wichtig. In den ersten 8 Spielen der Saison hatten unsere Jungs erbärmliche 3 Punkte geholt, doch zumindest in den vergangenen Partien leicht aufsteigende Tendenz bewiesen. Nun galt es diese fortzusetzen.

11.300 Zuschauer, darunter geschätzte 500-600 Braunschweiger, hatten sich in der Arena eingefunden, die wohl zu einem der hässlichsten Stadien zählt in dem ich je ein Fußballspiel gesehen habe.

Unsere Mannschaft begann stark und bereits in der 17.Minute erzielte Andre Schembri das 0:1. Von den Fortunen war auf dem Feld kaum etwas zu sehen und auf den Rängen kaum etwas zu hören, von daher war es bis dato ein sehr angenehmes Auswärtsspiel. Das 0:1 hatte auch zur Pause Bestand.
In der zweiten Hälfte wurde Fortuna Düsseldorf dann etwas stärker, ohne jedoch ganz große Chancen heraus zu spielen und wenn es mal etwas gefährlicher wurde, dann war Adrian Horn zur Stelle. In der 80.Minute gab es dann einen doppelten Platzverweis: Nach einem Gerangel musste Düsseldorfs Cebe, erst 20 Minuten zuvor eingewechselt, mit Rot runter und Deniz Dogan sah die Ampelkarte. Nur 3 Minuten später musste auch noch Adrian Spier vorzeitig zum Duschen, als er den durchgebrochenen Torsten Oehrl kurz vor dem Strafraum zu Fall brachte. Der Freistoss brachte leider nichts ein, doch nur eine weitere Minute später lag Oehrl erneut, nur diesmal im Sechzehner, gefoult von Fortunas Keeper Melka. Folgerichtig gab es den Elfer. Peinlich dann der Auftritt der Mannen in Blau und Gelb vor der Ausführung: Marc Pfitzner, noch nicht lange in der Stammformation aber als zuverlässiger Elferschütze bekannt, schnappte sich den Ball um das Ding rein zu machen, doch „Leit-Löwe“ Sreto Ristic nahm ihm den Ball wieder ab und winkte stattdessen Abwehrspieler Martin Horacek, der davon sichtlich überrascht war und erst übers gesamte Spielfeld nach vorne eilen musste, heran. Dieser nahm dann ordentlich Anlauf und jagte das Spielgerät über die Latte Richtung Auswärts-Mob – beim Football wäre dies ein 1A-Field Goal gewesen.

Nach dieser sensationellen Aktion überkam mit Sicherheit nicht nur mich ein äußerst ungutes Gefühl. Schlussendlich kam es dann auch, wie es kommen musste: Düsseldorfs Nachwuchsstürmer Erwig kam nach einem langen Ball, bei dem die gesamte Eintracht-Defensive in einen Tiefschlaf gefallen zu sein schien, ungehindert zum Abschluss und erzielte so in der 90.Minute noch den Ausgleich. Die Fortuna-Fans fanden das natürlich richtig klasse, wir eher nicht. Auf der Rückfahrt machten wir trotzdem das Beste daraus und sangen uns mit einigen bekannten Gesichtern die man im Stadion getroffen hatte die schlechte Laune von der Seele.
Eine Woche später war dann aber wieder endgültig Schluss mit lustig, denn das Heimspiel gegen Ahlen wurde mit 0:2 verloren. e.b.

facebooktwittermail

Kassel – Düsseldorf

 

 KSV Hessen Kassel – Fortuna Düsseldorf 

31.07.2011, DFB-Pokal 1.Runde, Auestadion, Endstand: 0:3

Diese Partie sollte als “Vorspiel” am Tag vor dem Duell unserer Eintracht mit dem FC Bayern München dienen und da Kassel für einige von uns noch als gänzlich unbesucht galt, fand sich auch eine vierköpfige Autobesatzung für die Fahrt in den Norden unseres Nachbarbundeslandes Hessen.

Das offiziell 18.737 Zuschauern Platz bietende Auestadion sollte also am heutigen Tag unser Ziel sein, um der Erstrundenpartie des Regionalligisten KSV Hessen Kassel und des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf beizuwohnen. Da wir uns auf den Weg gemacht hatten ohne vorher Eintrittskarten zu besorgen, waren wir doch einigermaßen erleichtert, dass das Stadion mit 14.900 Zuschauern nicht gänzlich ausverkauft meldete und wir noch Karten an der Tageskasse erstehen konnten.

Die Verantwortlichen des KSV Hessen hatten derweil wohl nicht mit so einem Besucherandrang gerechnet – anders ließe es sich sonst kaum erklären, dass in der Kurve mit den heimischen Fans bereits nach 20 Minuten kein Bier mehr zu bekommen war. Notgedrungen musste so ein Mann innerhalb der Reisegruppe ermittelt werden der sich aufraffte der direkt an das Stadion angrenzenden Eishalle, Heimat des ehemaligen DEL-Klubs Kassel Huskies, einen Besuch abzustatten, um so an der dortigen Bierbude an das “flüssige Gold” zu gelangen.

Rechtzeitig zum Führungstreffer der Gäste durch Thomas Bröker ( 25. ), fand sich der Freiwillige wieder ein und verpasste so zum Glück nicht das einzig nennenswerte Highlight der ersten Hälfte. Sascha Rösler hatte für diesen Kopfballtreffer die maßgenaue Vorarbeit geleistet. Da auf dem satten Grün ansonsten nicht allzu viel passierte, kam man mit einigen jungen Damen ins Gespräch, die direkt vor uns in der Kurve standen und die nach einiger Zeit von einem Volksfest berichteten, welches nach Spielende in Kassel noch gefeiert werden würde.

Während die Fortuna die Partie relativ sicher nach Hause spielte und in den letzten Minuten durch Rösler ( 80. ) und Oliver Fink ( 86. ) noch auf 0:3 erhöte, wurde mit den Damen Nägel mit Köpfen gemacht und eine Verabredung für später geklärt. Die geschätzten 1.500 Gästefans hatten anscheinend Planungen in der Heimatstadt laufen, denn später auf dem Zissel, dem großen hessischen Heimat- und Wasserfest, waren nur noch ganz vereinzelte Fans der Fortuna auszumachen. Grundsätzlich sei an dieser Stelle aber jedem Leser ein Besuch dieses Festes wärmstens empfohlen.

Wir dagegen nutzten diese etwas überraschende Gelegenheit, um bei herrlichstem Sommerwetter noch einmal über das Fest zu schlendern und am Ufer der Fulda noch das ein oder andere Bier zu verköstigen – in netter Gesellschaft und freudiger Erwartung dessen, was uns und unsere Eintracht morgen gegen den großen FC Bayern erwarten würde. e.b.

Bildergalerie (zum Vergrößern klicken)

facebooktwittermail